Satzung

Präambel

Im Bewusstsein um die Verdienste früherer Generationen, die Verantwortung gegenüber der Tradition und die Bedeutung des Sportes in der Gesellschaft geben sich die Mitglieder des Schützenvereins 1433 Eschwege e.V. diese Satzung. Sie soll die Grundlage des respektvollen, verantwortungsbewussten und friedsamen Umganges innerhalb aller Vereinsaktivitäten sein und das Gleichgewicht zwischen Wandel und Beständigkeit bewahren. Besondere Sorgfalt obliegt denjenigen Mitgliedern, welche mit Schusswaffen umgehen. Sie tragen die Verantwortung dafür, dass bei der Ausübung ihres Sportes niemand zu Schaden kommt.

Der Verein und seine Mitglieder achten die demokratische Grundordnung und stehen allen Menschen bezüglich ihrer Herkunft, Rasse, Geschlecht, Religion, politischen Präferenz und sozialen Stellung neutral gegenüber. Dies bezieht auch die Geschlechtsneutralität von Satzungs- oder Beschlusstexten mit ein, welche in der Regel zur Vereinfachung der Lesbarkeit die männliche Form verwenden. Sie gelten sinngemäß und ohne jede Wertung für beide Geschlechter.

Der Verein soll Raum geben, durch sportliche Leistungen Anerkennung zu erfahren, der Gemeinschaft zu dienen und die Region bei Sport- und Traditionsveranstaltungen zu vertreten. Durch die Unterweisung und Beteiligung der Jugendlichen des Vereines soll der Nachwuchs zu verantwortungsvollen und pflichtbewussten jungen Menschen herangezogen werden. 

Präsidium, Vorstand und Gesamtvorstand teilen sich die Aufgaben der Vereinsführung gemäß den Satzungsvorgaben. Diese Teilung der Aufgaben soll es vielen Mitgliedern ermöglichen, sich aktiv und gemäß ihrer fachlichen Eignung einzubringen, und gleichzeitig die Arbeitsbelastung der Vorstandspersonen reduzieren. Es obliegt den Versammlungen, mit Sorgfalt fachlich und charakterlich geeignete Bewerber auszuwählen. Satzungsvorgaben und Beschlüsse der Vereinsorgane dienen dem Wohle des Vereines und dem Schutze der Mitglieder und des Vereinsvermögens. Der Ältestenrat wird darüber wachen, dass Vorstand, Präsidium und Gesamtvorstand ihre Beschlussmacht nicht gegen diese Ziele oder gegen einzelne Mitglieder einsetzen, sondern stets zum Wohle aller.

§1 Der Verein

Der Verein ist mit dem Namen „Schützenverein 1433 Eschwege e.V.“ unter der Nummer 215 im Vereinsregister des Amtsgerichts Eschwege eingetragen. Sitz des Vereins ist Eschwege. Zweck des Vereins ist die Förderung und Ausübung des Schießsports und die Pflege des traditionellen Schützenwesens. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51ff der Abgabenordnung ohne jegliche politische oder konfessionelle Tendenz. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch

1. die Durchführung von Schießsportwettbewerben

2. die Durchführung von Trainingsveranstaltungen

3. die Teilnahme an Wettkämpfen der dem Deutschen Schützenbund angeschlossenen Vereine

und Verbände

4. Öffentlichkeitsarbeit

5. die Jugendpflege zur Förderung des schießsportlichen Nachwuchses

6. die Durchführung von Maßnahmen zur Pflege des traditionellen Schützenwesens, im Besonderen durch die Abhaltung von Schützenfesten, Schützenumzügen und Königsschießen

Der Verein erstrebt keinen Gewinn. Die Mittel des Vereins werden ausschließlich für satzungsgemäße Zwecke verwendet. Der Verein darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßige Vergütungen begünstigen. Mitglieder erhalten keinerlei Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ausgenommen sind Aufwandsentschädigungen gemäß §3 Abs. 26 EStG oder künftig an dessen Stelle tretende Vorschriften. Bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins bzw. bei Aufhebung seiner Rechtsfähigkeit erhalten die Mitglieder maximal ihre eingezahlten Kapitalanteile zurück. Leihweise zur Verfügung gestellte Gegenstände werden ausgehändigt oder mit ihrem gemeinen Wert erstattet.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

§2 Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft ist freiwillig. Dem Verein gehören an:

1. Ordentliche Mitglieder

Ordentliche Mitglieder sind alle Mitglieder des Vereins, die keiner anderen Form der Mitgliedschaft zugeordnet sind.

2. Fördernde Mitglieder

Fördernde Mitglieder sind diejenigen Mitglieder, die dauerhaft nicht aktiv am Vereinsleben teilnehmen wollen, den Verein jedoch finanziell unterstützen.

3. Zweitmitglieder Sport

Sportlich motivierte Zweitmitglieder sind diejenigen Mitglieder, deren Hauptverein ein anderer Schützenverein ist, die jedoch für den Schützenverein Eschwege sportlich aktiv sind.

4. Zweitmitglieder Tradition

Aus der Tradition heraus motivierte Zweitmitglieder sind diejenigen Mitglieder, deren Hauptverein ein Schützenverein ist, der zu den vom Präsidium ernannten Partnervereinen des Schützenvereins 1433 Eschwege zählt. Auf Aufforderung des Vorstandes ist ein geeigneter Mitgliedschaftsnachweis zu erbringen.

5. Jugendliche / Studenten

Als Jugendliche / Studenten werden ordentliche Mitglieder geführt, die jünger als 26 Jahre alt sind und sich noch in Ausbildung, Schule oder Studium befinden. Geeignete Nachweise sind dem Vorstand regelmäßig vorzulegen.

6. Ehrenmitglieder

Zu Ehrenmitgliedern werden Mitglieder ernannt, die das 70. Lebensjahr vollendet haben und dem Verein seit mindestens 25 Jahre als ordentliches Mitglied angehören.

7. Außerordentliche Ehrenmitglieder

Zu außerordentlichen Ehrenmitgliedern können Mitglieder und Nichtmitglieder des Vereins durch Beschluss ernannt werden. Der Beschluss erfolgt durch schriftliche Zustimmung der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder oder auf einstimmigen Beschluss von Ältestenrat und Gesamtvorstand oder durch Beschluss der Hauptversammlung mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Die Mehrheit ergibt sich ausschließlich aus dem Verhältnis der Ja- zu den Nein-Stimmen.

Mitglieder können alle unbescholtenen Personen werden. Bei Minderjährigen muss eine Einverständniserklärung aller Erziehungsberechtigten vorliegen. Die Aufnahme in den Verein erfolgt auf schriftlichen Antrag durch Beschluss des Vorstandes. Erfolgt keine Aufnahme, ist die Ablehnung dem Bewerber schriftlich mitzuteilen. Präsidium, Ältestenrat und Hauptschriftführer erhalten Kopien des Antrages und der Ablehnung. Sofern der Bewerber Widerspruch gegen die Ablehnung seines Aufnahmeantrages einlegt, entscheidet die Mitgliederversammlung über die Aufnahme endgültig.

Alle Mitglieder haben das Recht:

1. die Sportanlagen des Vereins an den vorgesehenen Terminen und unter Beachtung der Altersbestimmungen zu nutzen

2. ihr Stimmrecht auf den Versammlungen auszuüben, sofern sie volljährig sind 

3. Anträge an die Organe des Vereins zu stellen

4. die Beschlussrolle sowie die Versammlungsprotokolle einzusehen

Alle Mitglieder haben die Pflicht:

1. den Verein bei der Erfüllung seiner Aufgaben angemessen und tatkräftig zu unterstützen

2. das Eigentum des Vereins ordnungsgemäß und schonend zu behandeln

3. alle Beiträge und festgesetzten Zahlungen fristgerecht zu entrichten

4. die gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane zu befolgen

Die Mitgliedschaft erlischt durch:

1. Tod

2. Austritt

Der Austritt aus dem Verein ist schriftlich zum Ende des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist von sechs Wochen gegenüber dem Vorstand zu erklären.

3. das ordentliche Ausschlussverfahren

Der Ausschlussantrag ist mit der Darstellung des Sachverhaltes schriftlich an den Ältestenrat zu richten. Alle relevanten Unterlagen sind in ausreichender Anzahl einzureichen. Der Ältestenrat tritt innerhalb von vier Wochen zu einer Sitzung zusammen, zu der Antragsteller und Betroffener einzuladen sind. Nach der Anhörung werden Antragsteller und Betroffener von der Sitzung ausgeschlossen und der Ältestenrat entscheidet über die Zulassung des Antrages zur Abstimmung auf der nächsten Hauptversammlung. Die Entscheidung ist schriftlich zu begründen. Präsidium, Vorstand und Hauptschriftführer erhalten Kopien der Antragsunterlagen und der Entscheidung des Ältestenrates. Wird der Antrag zur Abstimmung zugelassen, sind Antragsteller und Betroffener per Einschreiben zu dieser Hauptversammlung mit einer Frist von 14 Tagen einzuladen. Wird die Annahme der Ladung verweigert oder ist die Zustellung durch einen Umstand nicht möglich, den der Betroffene zu vertreten hat, gilt die Frist als gewahrt. In der Einladung zur Hauptversammlung ist auf den Ausschlussantrag unter namentlicher Nennung des Betroffenen hinzuweisen. Auf der Hauptversammlung stellt ein Mitglied des Ältestenrats den Sachverhalt dar, anschließend haben Antragsteller und Betroffener Gelegenheit zur Stellungnahme. Die Entscheidung der Hauptversammlung ist endgültig. Der Ausschluss aus dem Verein ist mit Bekanntgabe der Entscheidung wirksam.

4. das außerordentliche Ausschlussverfahren

Zugelassen zum außerordentlichen Ausschlussverfahren sind nur Ausschlussanträge aufgrund von Beitragsrückstand sowie weiterer Gründe, die durch Beschluss einer Hauptversammlung mit Dreiviertelmehrheit festgelegt wurden. Der Ausschlussantrag ist mit der Darstellung des Sachverhaltes schriftlich an den Ältestenrat zu richten. Alle relevanten Unterlagen sind in ausreichender Anzahl einzureichen. Der Ältestenrat tritt innerhalb von vier Wochen zu einer Sitzung zusammen, um den Antrag zu behandeln. Auf dieser Sitzung entscheidet der Ältestenrat endgültig über den Antrag. Eine Anhörung des Antragstellers und des Betroffenen ist nicht vorgesehen. Die Entscheidung wird anschließend dem Antragsteller und dem Betroffenen schriftlich bekannt gegeben. Präsidium, Vorstand und Hauptschriftführer erhalten Kopien der Antragsunterlagen und der Entscheidung des Ältestenrates. Der Ausschluss aus dem Verein ist mit der Bekanntgabe der Entscheidung wirksam.

§3 Gesetzliche Vertretung

Die gesetzliche Vertretung gemäß §26 BGB nehmen die Personen des Vorstandes sowie der Präsident und seine beiden Vizepräsidenten wahr. Für Grundbuchangelegenheiten sind drei dieser Personen oder der Geschäftsführer und eine weitere dieser Personen gemeinsam vertretungsberechtigt. In allen anderen Angelegenheiten sind jeweils zwei dieser Personen gemeinsam vertretungsberechtigt, der Geschäftsführer hat Alleinvertretungsbefugnis.

Ferner sind die Vorstandsmitglieder innerhalb ihrer Resorts wie folgt alleinvertretungsberechtigt:

 der Verwaltungsleiter

für alle Angelegenheiten der Finanzen, der Verwaltung und der Mitgliederbetreuung

 der Sportwart

für alle Angelegenheiten des Sportes und der den Verein betreffenden waffenrechtlichen Erlaubnisse

 der Festausschussvorsitzende

für alle Angelegenheiten, die die Planung und Durchführung von Veranstaltungen betreffen

 der Technische Leiter

für alle Angelegenheiten, die Immobilien, Gerätschaften und technischen Anlagen sowie deren Erhalt, Erweiterung und Erneuerung betreffen, ausgenommen Grundbuchangelegenheiten

WBK-Anträge und Anträge gem. SprengG (Behördliche Anträge von Mitgliedern), die durch den Verein bearbeitet und befürwortet werden müssen, sind von den üblichen Vertretungsregelungen ausgenommen. Per einstimmigem Vorstandsbeschluss wird in jedem Einzelfall der Sportwart gesondert ermächtigt, den Antrag zu bearbeiten, zu befürworten und weiterzuleiten. Der Beschluss ist von allen Vorstandsmitgliedern eigenhändig zu unterschreiben und dem Hauptschriftführer auszuhändigen. Der Sportwart erhält eine Abschrift. Verliert eine vertretungsberechtigte Person ihre Mitgliedschaft oder ihre uneingeschränkte Geschäftsfähigkeit, erlischt die Vertretungsmacht mit dem Verlust der Mitgliedschaft oder Geschäftsfähigkeit. Die Vertretungsmacht ist nicht übertragbar und geht nicht auf einen Vormund, Betreuer, Erben oder sonstigen Rechtsnachfolger des Vertretungsberechtigten über.

Die vertretungsberechtigten Personen bleiben nach einer Wahl bis zur amtlichen Eintragung ihrer Nachfolger vertretungsberechtigt. Können die gewählten Nachfolger nicht in das Vereinsregister eingetragen werden, besteht die Vertretungsbefugnis fort und die bisherigen vertretungsberechtigten Personen tragen dafür Sorge, dass eine den Formvorschriften entsprechende Wahl zeitnah durchgeführt wird. Entsteht durch Rücktritt, Ausscheiden oder einen sonstigen Umstand eine Situation, in der keine ausreichende gesetzliche Vertretung des Vereins mehr gewährleistet ist, sind die laut Vereinsregister letzten bzw. nächstletzten vertretungsberechtigten geschäftsfähigen Mitglieder dafür verantwortlich, innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntwerden des Umstandes eine beschlussfähige Hauptversammlung einzuberufen, deren erster Haupttagesordnungspunkt die Neuwahl vertretungsberechtigter Personen ist. Sie (jeweils zwei Personen gemeinsam) erhalten eine treuhänderische Vertretungsmacht, um alle Rechtsgeschäfte vorzunehmen und Erklärungen abzugeben, die notwendig sind, um eine eintragungsfähige Wahl vertretungsberechtigter Personen durchzuführen sowie Schaden durch Unterlassen vom Vereinsvermögen abzuwenden. Ihre Vertretungsmacht endet mit der Eintragung der neu gewählten vertretungsberechtigten Personen in das Vereinsregister.

§4 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

1. die Hauptversammlung

2. die Mitgliederversammlung

3. das Präsidium

4. der Vorstand

5. der Gesamtvorstand

6. der Ältestenrat

7. die Ausschüsse

8. der Prüfungsausschuss

§5 Die Hauptversammlung

Die Hauptversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Jede satzungsgemäß einberufene Hauptversammlung ist mit der Anzahl der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig. Stimmberechtigt ist, wer dem Verein zu Beginn der Versammlung als ordentliches Mitglied, als Ehrenmitglied (auch außerordentlich) oder als Jugendlicher / Student angehört und volljährig ist.

Die Hauptversammlung ist unter anderem zuständig für:

1. die Entgegennahme der Jahresberichte

2. die Wahl und Entlastung von Präsidium, Vorstand, Gesamtvorstand und Ältestenrat

3. die Bestimmung von Prüfungsausschussmitgliedern

4. die Abberufung der von ihr gewählten Organmitglieder

5. die Entscheidung über Satzungsänderungen

6. die Abstimmung über die Auflösung des Vereins

7. alle anderen Themen, die von den Mitgliedern mittels Beschlussfassung zu entscheiden sind

Im ersten Quartal eines jeden Jahres ist eine Jahreshauptversammlung durch den Vorstand oder das Präsidium einzuberufen. Weitere außerordentliche Hauptversammlungen können durch den Vorstand oder das Präsidium oder auf Antrag von einem Fünftel aller stimmberechtigten Mitglieder einberufen werden. Die Einladung hat schriftlich mit einer Frist von 14 Tagen und unter Bekanntgabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Hauptversammlung kann die Tagesordnung ändern und erweitern.

Die Hauptversammlung wird von Präsidium und Vorstand gemeinsam geleitet und entscheidet mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit keine anderen Regelungen für bestimmte Entscheidungen vorgesehen sind. Die Mehrheit ergibt sich ausschließlich aus dem Verhältnis der Ja- zu den Nein-Stimmen.

Über jede Hauptversammlung ist ein Protokoll zu erstellen. Dieses Protokoll ist bei der nächsten Haupt- oder Mitgliederversammlung zur Genehmigung zu verlesen. Jedem Protokoll ist eine Anwesenheitsliste beizufügen. Jede Hauptversammlung ist gleichzeitig eine Mitgliederversammlung.

§6 Die Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist in regelmäßigen Abständen (einmal pro Quartal) durch Vorstand und Präsidium abzuhalten. Die Termine der Mitgliederversammlungen werden auf der Jahreshauptversammlung sowie im Internet bekannt gegeben. Es erfolgt keine schriftliche Einladung. 

Die Mitgliederversammlung hat die Aufgabe:

1. die Mitglieder über das aktuelle Vereinsgeschehen zu informieren

2. den Mitgliedern Gelegenheit zu geben, Fragen von allgemeinem Interesse zur Diskussion zu stellen

Sie ist beschlussfähig für:

1. die Genehmigung von Versammlungsprotokollen

2. die Wahl von Mitgliedern des Gesamtvorstandes, die für die Wahl durch eine Mitgliederversammlung zugelassen sind

3. einfache organisatorische Fragen, wie beispielsweise der Festlegung von Trainingszeiten, Arbeitsdiensten und ähnlichem

Die Mitgliederversammlung entscheidet mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit keine anderen Regelungen für bestimmte Entscheidungen vorgesehen sind. Die Mehrheit ergibt sich ausschließlich aus dem Verhältnis der Ja- zu den Nein-Stimmen.

§7 Das Präsidium

Das Präsidium besteht aus:

1. dem Präsidenten (Vorsitzender)

2. zwei Vizepräsidenten

3. zwei Beisitzern

Zu den wichtigsten Aufgaben des Präsidiums gehören

1. die Betreuung der Mitglieder

2. die Wahrung der Traditionen im Schützenwesen

3. das Repräsentieren des Vereins in der Öffentlichkeit

4. die Betreuung von Ehrengästen und die Pflege von Kontakten zu anderen Vereinen sowie zu Politik und Wirtschaft

Das Präsidium repräsentiert den Verein in der Öffentlichkeit und trifft Entscheidungen über die langfristige Ausrichtung des Vereins. Dazu gehören unter anderem Entscheidungen über Strategien zur Mitgliedergewinnung, die Aufnahme oder Beendigung von Partnerschaften und Freundschaften, Art und Ausgestaltung der großen Vereinsveranstaltungen wie Schützenfest und Vogelschießen sowie alle Angelegenheiten der Brauchtumspflege. Bei der Umsetzung der geplanten Strategien wird das Präsidium den Vorstand in erforderlichem Umfang – insbesondere im Hinblick auf die Finanzen und die organisatorische Umsetzung – einbeziehen und unterstützen.

Das Präsidium ist ferner für die Ausarbeitung und Anpassung der Königsordnung, der Ehrenordnung und weiterer zur Wahrung der Tradition notwendiger Vorgaben verantwortlich. Darüber hinaus stehen die beiden Beisitzer dem Schützenkönig während des Königsjahres unterstützend und beratend zur Seite. Das Präsidium fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, bei Stimmgleichheit entscheidet der Präsident. An den Sitzungen des Präsidiums können jederzeit der Vorsitzende des Ältestenrates, der amtierende Schützenkönig sowie die Mitglieder des Vorstandes teilnehmen. Sie haben ein Recht auf Anhörung, jedoch kein Stimmrecht.

§8 Der Vorstand

Vorstandsmitglieder sind:

1. Geschäftsführer (Vorsitzender)

2. Verwaltungsleiter

3. Sportwart

4. Technischer Leiter

5. Festausschussvorsitzender

Der Vorstand ist verantwortlich für die Führung der Vereinsgeschäfte und die Umsetzung der Strategien des Präsidiums. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die keinem anderen Organ zugewiesen sind. Der Vorstand kann andere Personen mit der Erledigung seiner Aufgaben beauftragen, trägt jedoch für das Gelingen die alleinige Verantwortung. Der Vorstand ist insbesondere alleinverantwortlich für:

1. alle Finanzangelegenheiten

2. die Mitgliederverwaltung

3. die Organisation des Sportbetriebes und die Durchführung von Sportveranstaltungen

4. die Pflege, Erhaltung und Erweiterung der Sportanlagen und Immobilien

5. die Durchführung von Traditionsveranstaltungen

6. die Einsetzung und Auflösung von Ausschüssen

Der Vorstand trifft Entscheidungen mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmgleichheit entscheidet der Geschäftsführer.

§9 Der Gesamtvorstand

Dem Gesamtvorstand gehören an:

1. die Mitglieder des Präsidiums

2. die Mitglieder des Vorstandes

3. der Vorsitzende des Ältestenrates

4. der amtierende Schützenkönig

5. die Assistenten der Vorstandsmitglieder und der Hauptschriftführer:

6. folgende von der Mitgliederversammlung zu wählende Personen:

a. der Assistent des Verwaltungsleiters

b. der Assistent des Festausschussvorsitzenden

c. der Assistent des Sportwartes

d. der Hauptschriftführer (Archivar)

a. die Damenleiterin und ihre Assistentin

b. der Jugendleiter und sein Assistent

c. der Pressereferent

d. der Schriftführer

Die Assistenten der Vorstandsmitglieder unterstützen die Personen des Vorstandes bei der Erfüllung ihrer Aufgaben und führen diese bei Abwesenheit im Innenverhältnis weiter. Sie haben jedoch weder Stimmrecht bei Vorstandssitzungen noch Vertretungsbefugnis im Außenverhältnis. Der Hauptschriftführer ist für die sachgerechte Verwahrung aller Beschlüsse und Protokolle verantwortlich. Darüber hinaus verwaltet er das Aktenarchiv mit allen Geschäftsunterlagen und dem gesamten Schriftverkehr.

Die zum Gesamtvorstand gemäß Punkt sechs gehörenden Personen erfüllen die ihnen übertragenen Aufgaben eigenverantwortlich. Hierzu gehört eine sparsame, schonende, satzungsgemäße und funktionsgerechte Verwendung des ihnen anvertrauten Vereinseigentums.

Auf einstimmigen Beschluss von Vorstand und Präsidium können dem Gesamtvorstand weitere Positionen unter Punkt sechs hinzugefügt werden. Soll dies für mehr als drei Jahre geschehen, ist auf der nächsten Hauptversammlung die Satzung entsprechend zu ändern. Der Gesamtvorstand fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, bei Stimmgleichheit entscheidet der Präsident.

§10 Der Ältestenrat

Der Ältestenrat besteht aus sechs von der Hauptversammlung zu wählenden Mitgliedern. Die Aufgaben des Ältestenrates sind insbesondere:

1. die Bearbeitung und Durchführung der Ausschlussverfahren

2. die Ausübung des Vorschlagsrechtes zur Ernennung von außerordentlichen Ehrenmitgliedern sowie für Ehrungen von Personen, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben

3. die Übernahme einer Schlichtungsfunktion bei Streitigkeiten, sofern der Streit ursächlich mit den Aufgaben des Vereins in Zusammenhang steht

4. die Wahrnehmung einer Beratungsfunktion für alle anderen Vereinsorgane auf deren Wunsch

5. die Beratung des Präsidiums bei der Erarbeitung und Änderung von Königs- und Ehrenordnungen

Weitere Aufgaben können dem Ältestenrat durch Beschluss der Mitgliederversammlung übertragen werden. Sollen diese Aufgaben dauerhaft dem Ältestenrat zugewiesen werden, sind diese Aufgaben von der nächsten Hauptversammlung in die Satzung aufzunehmen.

Der Ältestenrat ist beschlussfähig, wenn mindestens drei stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind, und fasst Beschlüsse mit einer Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen. Jährlich ist mindestens eine Sitzung abzuhalten und davon ein Protokoll anzufertigen, das vom Vorsitzenden und dem Ersteller zu unterzeichnen ist. Alle Sitzungsteilnehmer haben das Recht, das Protokoll einzusehen. Erfolgt kein Widerspruch, gilt es 14 Tage nach der Sitzung als genehmigt und ist dem Hauptschriftführer des Vereins zu übergeben. Wird ein Mitglied des Ältestenrates in das Präsidium, den Vorstand oder den Gesamtvorstand gewählt, scheidet es vorzeitig aus dem Ältestenrat aus.

§11 Die Ausschüsse

Ausschüsse sind Arbeitsgruppen, die die Organe des Vereins bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützen. Ständige Ausschüsse sind:

1. der Festausschuss

2. der Schießausschuss

Weitere Ausschüsse können durch den Vorstand eingesetzt oder abberufen werden. Sofern das Präsidium die Bildung eines Ausschusses wünscht, ist der Vorstand verpflichtet, den entsprechenden Ausschuss gemäß den Vorgaben des Präsidiums einzusetzen. Die Mitglieder des Ausschusses werden durch Ernennung vom Vorstand und Zustimmung des Mitgliedes berufen. Ein Mitglied kann mehreren Ausschüssen angehören. Die Mitgliedschaft in Ausschüssen ist für die Mitgliedschaft in anderen Vereinsorganen unschädlich. Die Mitgliedschaft in einem Ausschuss endet durch:

1. Erklärung des Mitgliedes

2. Abberufung durch den Vorstand

3. Erlöschen der Mitgliedschaft

4. Auflösung des Ausschusses

Wird ein Ausschuss für die Dauer von mehr als drei Jahren gebildet, ist er durch die nächste Hauptversammlung in die Satzung als ständiger Ausschuss aufzunehmen.

§12 Der Prüfungsausschuss

Der Prüfungsausschuss besteht aus zwei Ausschussvorsitzenden, die von der Hauptversammlung bestimmt werden. Alle Personen des Ausschusses dürfen jedoch weder Präsidium, Vorstand, Gesamtvorstand noch Ältestenrat angehören. Der Prüfungsausschuss tritt nach Ablauf des Geschäftsjahres zusammen und prüft die vom Vorstand vorgelegten Unterlagen. Darüber hinaus haben alle Organe des Vereins uneingeschränkte Auskunftspflicht gegenüber dem Prüfungsausschuss. Zu den zu prüfenden Sachverhalten gehören insbesondere:

1. die Prüfung des Jahresabschlusses und des Geschäftsberichtes

2. die Prüfung der getätigten Rechtsgeschäfte

3. die Einhaltung von Prüf- und Sicherheitsbestimmungen

4. die Nachvollziehbarkeit und geeignete Archivierung der relevanten Unterlagen

Die vorgelegten Unterlagen sind auf die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen, der Satzungsregelungen sowie der Beschlüsse laut Beschlussrolle und das Nichtvorhandensein von Begünstigungen und unverhältnismäßig hohen Aufwendungen zu überprüfen. Stellt der Prüfungsausschuss Unregelmäßigkeiten fest, hört er die verantwortlichen Personen zu dem Sachverhalt an. Gegebenenfalls kann der Prüfungsausschuss veranlassen, den konkret beanstandeten Sachverhalt extern überprüfen zu lassen.

Der Prüfungsausschuss trägt bei der Ausübung seiner Aufgaben dafür Sorge, dass alle ihm bekannt werdenden Sachverhalte streng vertraulich behandelt und weder intern noch extern weitergetragen werden, sofern dies nicht zur Erfüllung seiner Aufgaben unabdingbar ist. Nach Abschluss seiner Prüfungen erstellt der Prüfungsausschuss einen Prüfbericht und spricht darin eine Empfehlung zur Entlastung von Präsidium, Vorstand, Gesamtvorstand und Ältestenrat aus. Der Prüfbericht ist auf der Hauptversammlung zu verlesen, anschließend entscheidet die Hauptversammlung über die Entlastung.

§13 Wahlen

Die Wahl der Mitglieder der Vereinsorgane erfolgt regelmäßig während der Jahreshauptversammlung. Alle Funktionsträger werden bis zur nächsten turnusmäßigen Wahl gewählt. Für alle Wahlen von Personen gilt ausschließlich das Verhältnis der Ja- zu den Nein- Stimmen. Enthaltungen werden nicht berücksichtigt. Eine Wahl ist nur erfolgt, wenn der Kandidat die Wahl annimmt. Wählbar ist nur, wer bei der entsprechenden Wahl stimmberechtigt ist und nicht dem Prüfungsausschuss angehört. In allen unmittelbar vor einem durch drei teilbaren Jahr liegenden Jahren, erstmals 2009, wird gewählt:

1. Das Präsidium

Die Wahl erfolgt einzeln in geheimer Wahl mittels Stimmzettel. Gewählt ist der Kandidat, der die absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereint. Erreicht kein Kandidat diese Stimmenanzahl, erfolgt eine zweite Abstimmung. In der zweiten Abstimmung ist derjenige gewählt, der die meisten Stimmen auf sich vereint. Es sind nur Mitglieder wählbar, die das 35. Lebensjahr vollendet haben.

2. Der Hauptschriftführer

Die Wahl erfolgt per Akklamation. Gewählt ist derjenige Kandidat, der die einfache Stimmenmehrheit auf sich vereint.

In allen durch drei teilbaren Jahren, erstmals 2010, wird gewählt:

1. Der Vorstand

Die Wahl erfolgt einzeln in geheimer Wahl mittels Stimmzettel. Gewählt ist der Kandidat, der die absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereint. Erreicht kein Kandidat diese Stimmenanzahl, erfolgt eine zweite Abstimmung. In der zweiten Abstimmung ist derjenige gewählt, der die meisten Stimmen auf sich vereint.

2. Die Assistenten des Vorstandes

Die Wahl erfolgt per Akklamation. Gewählt ist derjenige Kandidat, der die einfache Stimmenmehrheit auf sich vereint.

In allen unmittelbar auf ein durch drei teilbares Jahr folgenden Jahren, erstmals 2011, wird gewählt:

1. Der Ältestenrat

Die Wahl der Ältestenratsmitglieder erfolgt in geheimer Wahl mittels Liste. Die sechs Kandidaten, die die meisten Stimmen auf sich vereinen, sind gewählt. Es sind nur Mitglieder wählbar, die das 55. Lebensjahr vollendet haben und weder Vorstand, Gesamtvorstand noch Präsidium angehören. Unmittelbar nach der Wahl wird die Versammlung unterbrochen und der Ältestenrat tritt zusammen, um sich aus seinen Reihen einen Vorsitzenden zu geben. Mit Bekanntgabe des Vorsitzenden fährt die Versammlung mit der Tagesordnung fort.

1. Mitglieder des Gesamtvorstandes laut Punkt sechs

Die Wahl erfolgt per Akklamation. Gewählt ist derjenige Kandidat, der die einfache Stimmenmehrheit auf sich vereint. Für die Wahl der Damenleitung hat die Damenabteilung das alleinige Vorschlagsrecht. Die Kandidaten sind von der Versammlung zu bestätigen.

Jährlich ist zu wählen:

1. Ein Prüfungsausschussvorsitzender

Ein Prüfungsausschussvorsitzender wird per Akklamation auf die Dauer von zwei Jahren in den Prüfungsausschuss gewählt. Das erste Jahr arbeitet er als Juniorvorsitzender, im zweiten Jahr als Seniorvorsitzender. Danach scheidet er aus dem Prüfungsausschuss aus, die Wiederwahl ist zulässig. Der Ausschussvorsitzende darf weder Präsidium, Vorstand,

Gesamtvorstand noch Ältestenrat angehören.

§14 Ersatzwahl / Abberufung

Die Hauptversammlung kann nicht besetzte Positionen durch Wahl neu besetzen, auch wenn diese turnusmäßig nicht zur Wahl stehen. Es gelten die gleichen Wahlvorschriften wie bei turnusgerechten Wahlen. Die Ersatzwahl ist auch dann zulässig, wenn in der Einladung nicht explizit darauf hingewiesen worden ist.

Die Hauptversammlung kann Personen ihrer Ämter entheben. Ein entsprechender Antrag kann von jedem stimmberechtigten Mitglied während der Versammlung gestellt werden. Die Abstimmung über die Abberufung hat einzeln und geheim zu erfolgen. Sie ist vollzogen, wenn Dreiviertel der stimmberechtigten Mitglieder im Verhältnis der Ja- zu den Nein-Stimmen für die Abberufung votieren.

Die Bestimmungen dieses Paragraphen gelten für Mitgliederversammlungen und die zur Wahl durch eine Mitgliederversammlung zugelassenen Positionen entsprechend.

§15 Anträge

Anträge sind grundsätzlich schriftlich und in ausreichender Ausfertigung an die Organe des Vereins zu richten. Anträge von Mitgliedern zur Jahreshauptversammlung sind bis zum 01. Februar beim Vorstand einzureichen. Der Vorstand entscheidet über die Zulassung der Anträge zur Versammlung und die Aufnahme in die Tagesordnung. Wird ein Antrag abgelehnt, ist er schriftlich mit Begründung zurückzuweisen, Präsidium und Hauptschriftführer erhalten eine Kopie des Antrages und der Ablehnung. Wird der Antrag zugelassen, ist in der Einladung zur Versammlung auf den Antrag unter Angabe des Betreffs hinzuweisen. Ist es notwendig, der Einladung weitere sachdienliche Antragsunterlagen beizufügen, hat der Antragsteller sie in ausreichender Anzahl zur Verfügung zu stellen.

Anträge von Mitgliedern an die Mitgliederversammlung sind eine Woche vor Versammlungsbeginn schriftlich an den Vorstand zu richten, der Vorstand entscheidet über die Zulassung wie bei Anträgen an die Jahreshauptversammlung. Gleiches gilt bei Anträgen an eine außerordentliche Hauptversammlung, jedoch unter Einhaltung einer Frist von 3 Wochen.

Die Mitglieder des Präsidiums, des Vorstandes und des Ältestenrates können ohne Einhaltung einer Frist Anträge in die Versammlung einbringen. Gleiches gilt für die Vorsitzenden des Prüfungsausschusses, jedoch nur für Anträge, die im Zusammenhang mit den Aufgaben des Prüfungsausschusses stehen. Werden von diesen Personen Anträge während einer Versammlung gestellt, reicht die Niederschrift des Antrages im Versammlungsprotokoll zur Wahrung des Schriftformgebotes aus.

§16 Beschlüsse / Beschlussrolle

Werden von einem der Vereinsorgane Beschlüsse gefasst, sind diese schriftlich festzuhalten und dem Hauptschriftführer innerhalb von 2 Wochen zur Eintragung in die Beschlussrolle auszuhändigen. Alle Mitglieder des Vereins haben jederzeit das Recht, Einsicht in die Beschlussrolle zu nehmen und sich über die aktuell gültigen Regelungen zu informieren. Betreffen einzelne Beschlüsse nur die Vereinsführung, kann ein Sperrvermerk hinzugefügt werden, um das Recht zur Einsichtnahme auf Präsidium, Vorstand, Ältestenrat und Prüfungsausschuss zu beschränken. Alle Beschlüsse sind in ausreichender Weise auszuführen, damit auch später noch die Grundlagen und Beweggründe sowie der beabsichtigte Zweck des Beschlusses nachvollzogen werden können. Der Hauptschriftführer wird den Ältestenrat in allen durch zehn teilbaren Jahren, erstmals 2010, auffordern, die Beschlussrolle zu überprüfen und veraltete Beschlüsse zur Neufassung an die jeweiligen Vereinsorgane zu übergeben.

§17 Beiträge

Beiträge und alle weiteren Zahlungen werden durch die Hauptversammlung beschlossen. Sie sind gemäß dem zum Beitragsmodell gehörenden Zahlungsplan und den darin festgelegten Zahlungsterminen fällig. Bei Änderung des Beitragsmodells ist eine aktuelle Version des gesamten Beitragsschemas in die Anlage des Versammlungsprotokolls aufzunehmen. Darüber hinaus sind die Änderungen allen betroffenen Mitgliedern schriftlich bekannt zu geben. Alle Beiträge sind in Euro oder einer evtl. Nachfolgewährung zu entrichten, eine Verrechnung mit anderen Leistungen ist ausgeschlossen.

Außerordentliche Ehrenmitglieder sind ab dem Zeitpunkt ihrer Ernennung von allen künftigen Beiträgen befreit.

§18 Schriftformverzicht

Die Mitglieder können schriftlich gegenüber dem Vorstand erklären, künftig auf schriftliche Einladungen zu Hauptversammlungen sowie sonstige schriftliche Mitteilungen zu verzichten und stattdessen sämtliche Anschreiben per E-Mail zu empfangen. Änderungen der E-Mail-Adresse sind dem Vorstand rechtzeitig unaufgefordert anzuzeigen.

§19 Satzungsänderungen

Satzungsänderungen können nur durch eine Hauptversammlung mit Dreiviertel-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. Die Mehrheit ergibt sich ausschließlich aus dem Verhältnis der Ja- zu den Nein-Stimmen. In der Einladung zur Hauptversammlung ist auf die Änderung der Satzung unter Angabe der zu ändernden Vorschrift hinzuweisen.

§20 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine Hauptversammlung beschlossen werden, in deren Einladung die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung angekündigt wurde. Der Beschluss zur Auflösung des Vereins bedarf der Anwesenheit von Dreiviertel der stimmberechtigten Mitglieder. Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, ist eine neue Versammlung einzuberufen. Diese erneute Versammlung ist mit der Anzahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig. Die Auflösung des Vereins erfordert eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Die Mehrheit ergibt sich ausschließlich aus dem Verhältnis der Ja- zu den Nein-Stimmen.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an den Magistrat der Kreisstadt Eschwege mit der Auflage, dieses ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden, insbesondere zur Förderung jugendlicher Sportschützen.

Die Hauptversammlung wird eine Frist für die Vermögens- und Aktenübergabe an den Magistrat festlegen und zwei Liquidatoren bestimmen, welche für die Abwicklung der Vereinsauflösung verantwortlich sind. Sie sind bis zur Übergabe des Vereinsvermögens an den Magistrat gemeinsam vertretungsberechtigt. Alle weiteren Vertretungsvollmachten enden mit der Bekanntgabe des Auflösungsbeschlusses.